Wie war das Leben für Menschen mit Behinderung im geteilten Berlin? Welche Erfahrungen unterschieden sich zwischen Ost und West – und welche waren vielleicht ähnlich? Welche Geschichten wurden bisher selten erzählt?
Wir laden herzlich zu einem Erzählcafé ein, das Raum für persönliche Erinnerungen, Begegnungen und Austausch schafft. Im Mittelpunkt stehen die Lebenserfahrungen von Menschen mit Behinderung in Berlin während der Zeit der Mauer 1961 bis 1989.
In gemütlicher und respektvoller Atmosphäre kommen wir bei Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch. Jede Geschichte ist willkommen – leise, bewegend, alltäglich, politisch oder unvollständig. Zuhören und Erzählen sind gleich wichtig. Jede Person entscheidet selbst, was sie erzählen will.
Die Teilnehmenden sind eingeladen, einen persönlichen Gegenstand oder ein Foto mitzubringen, mit dem sie eine Erinnerung verbinden. Dieser kann Ausgangspunkt für gemeinsames Erinnern sein.
Das Erzählcafé richtet sich an Menschen mit Behinderung, Angehörige, Freund:innen, Interessierte und alle, die dazu beitragen möchten, bislang wenig gehörte Erfahrungen sichtbar zu machen. Wir freuen uns auf einen offenen Nachmittag voller Erinnerungen!