Zivilgesellschaften geraten weltweit zunehmend unter Druck. Die Folge ist ein Vertrauensschwund in demokratische Institutionen, der sich in immer mehr Ländern beobachten lässt. Vorangetrieben wird diese Erosion durch einen aggressiven Populismus über digitale Plattformen, mit dem Ziel, demokratische Normen systematisch zu destabilisieren. Strategisch eingesetzte Diffamierung und die Steuerung von Informationen durch Algorithmen untergraben die Glaubwürdigkeit seriöser Medien und des demokratischen Diskurses.
Welche Antworten können, ja, müssen die der Demokratie verpflichteten Institutionen auf dieses radikale Infragestellen unserer Gesellschaftsform finden? Wie bewahrt unsere Gesellschaft auch künftig Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte wie Meinungs- und Pressefreiheit?
Diesen Fragen widmet sich DOKVILLE 2026, der Dokumentarfilm-Kongress des Hauses des Dokumentarfilms. Es diskutieren renommierte Filmschaffende, Journalistinnen und Journalisten sowie Expertinnen und Experten aus Politik und Wissenschaft. Die Bundeszentrale für politische Bildung agiert wie schon im vergangenen Jahr als Kooperationspartner bei mehreren Podien im Programm.
Weitere Informationen, Tickets und das gesamte Programm finden Sie auf www.dokville.de.