Ein Filmprojekt palästinensischer Künstler*innen, basierend auf Zeug*innenaussagen aus Gaza.
Das Filmprojekt ist ein kollektives künstlerisches Projekt – ein Film, der durch Performance Zeugnis ablegt. Die palästinensischen Künstler*innen stellen im Film keine Charaktere dar, sondern sind Vermittler*innen eines breiten Spektrums persönlicher Geschichten, Erfahrungen und Situationen. Dabei ist ein ruhiges, aber umfassendes und tiefgreifendes Zeitzeugnis von Leben und Tod, Verzweiflung und Ironie, Schrecken und Menschlichkeit entstanden, das jenseits schriller und lauter Diskurse über den Krieg den Menschen in Gaza Gehör über ihren Alltag verschafft.
Das Filmprojekt vereint unterschiedliche Perspektiven von Menschen aus Gaza und fängt ein breites Spektrum persönlicher Geschichten, Situationen und Erfahrungen ein. Palästinensische Künstler*innen präsentieren diese Geschichten und die Mischung ergibt ein umfassendes Bild von Tod und Leben, Verzweiflung und Ironie, Schrecken und Menschlichkeit. Verwurzelt in Gaza und ohne zu wissen, wohin der Genozid führen wird, ist der Film ein bleibendes Zeugnis, das nicht vergessen werden darf – ein Zeugnis der zerstörerischen Kräfte der Besatzung und des Krieges, aber auch des unerschütterlichen Willens zu überleben.
Gaza, Dokumentarfilm, 50 Minuten
Künstler*innen: Salwa Nakkara, Hossam Al Madhoun, Ahmad Tobasi, Atallah Tannous, Aseel Farhat, Fadwa Qamhia
Dramaturgie: Ofira Henig
Film: Aleko Gotscheff
Um Anmeldung wird gebeten, Anmeldelink folgt noch.
Beginn Gespräch: 20 Uhr
Beginn Film: 21:15 Uhr
Filmsprache: Original mit deutschen Untertiteln
Eintritt: kostenfrei