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Das Verbot der KPD im August 1956
In der Zeit des Faschismus wurden Kommunist:innen als Widerstandskämpfer:innen in Zuchthäusern und Konzentrationslagern gefoltert und zig-tausende ermordet.
Ab Mai 1945 wurde die legale Arbeit der KPD neu organisiert.
Doch nach wenigen Jahren legaler Parteiarbeit seit dem Ende des Faschismus und des 2. Weltkriegs wurde die KPD am 17. August 1956 in der BRD verboten. Es ist nach Februar 1933 das zweite Verbot der Kommunistischen Partei Deutschlands.
Wir wollen mit unserer Veranstaltung einen Blick zurück in die Jahre des Verbots der KPD mit der Politik in der BRD und der personellen Kontinuität der Nazis, mit Remilitarisierung und dem Widerstand dagegen.
Wir wollen auch der Frage nachgehen, welche Auswirkungen das KPD-Verbot für die weitere Entwicklung der BRD hatte, ob es Parallelen zu der aktuellen Situation von Kriegspolitik, Sozial- und Demokratieabbau gibt.
Referat und Diskussion mit: Georg Fülberth, Dr. phil., Jg. 1939. Von 1972 bis 2004 Professor für Politikwissenschaft an der Universität Marburg, mit den Forschungsschwerpunkten Theorie und Geschichte des Kapitalismus und Geschichte der Arbeiterbewegung
Eine Veranstaltung in Kooperation mit marxistische linke SH und Unterstützer:innen