Menschenwürde, Menschenrechte und Sozialstaatlichkeit sind die Grundlage unserer Demokratie und im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert. Politik und Gesetzgebung haben die Aufgabe, für soziale Sicherheit, gleichwertige Lebensverhältnisse und Gerechtigkeit zu sorgen.
Wie geht das zusammen mit den derzeit diskutierten Reformen um Rente, Bürgergeld und Krankenversicherung?
Der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält, werde aus allen Fugen gekratzt, sagen Kritiker*innen. Gewerkschaften und Initiativen rufen in breiten Bündnissen zur «Ruhrpott-Rebellion» und zu «Es reicht!«-Demos auf.
Wir wollen der Frage nachgehen, was einen Sozialstaat ausmacht und wie seine Finanzierung funktioniert.
Zudem wollen wir diskutieren: Was bedeuten die Reformen konkret für Arbeitnehmer*innen, Rentner*innen, Menschen mit Behinderung oder Anrecht auf Bürgergeld? Wer ist auf welche Weise betroffen? Was wird aus Integrationskursen für Geflüchtete und erkämpften Tarif-Verträgen?
Dazu referieren:
- Dr. Christian Gräfe zu Sozial-Ticket und Sozial-Pass. Er arbeitet u.a. zu Teilhabeförderung im Kontext der Armutsbekämpfung.
- Angefragt sind zudem Vertreter*innen von Sozialverbänden, Gewerkschaften, und Beratungsstellen sowie aus Selbstorganisationen von Armut Betroffener – weitere Informationen folgen.
Welche Möglichkeiten gibt es, als Bürger*innen Einfluss zu nehmen – allein oder besser gemeinsam? Im Anschluss gibt es ausreichend Raum für Diskussion, Vernetzung und das Planen von Aktionen.
Wir freuen uns auf einen regen Austausch! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eine Veranstaltung von Rosa-Luxemburg-Club Duisburg, Erwerbslose helfen Erwerbslosen e.V. und Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW