Die Frage, welche Rolle Religion in einer demokratischen Gesellschaft spielen kann und wo die Grenzen liegen, wird immer wieder diskutiert. Einerseits steht der liberale und pluralistische Verfassungsstaat von seinem Selbstverständnis her in bewusster Distanz zu allen Religionen und Weltanschauungen, andererseits können Glaubensüberzeugungen z.B. wichtige ethische Debatten im demokratischen Diskurs bereichern. Mit Prof.in Monika Grütters, Staatsministerin a.D. und langjähriges ZdK-Mitglied, möchten wir dieses Spannungsfeld von Religion und politischer Öffentlichkeit beleuchten.