Ukraine im Blick #4 – Russland, Ukraine. Krieg. Ein Austausch über Beobachtungen mit dem Historiker Andrii Portnov und Viola von Cramon.

Was wissen Sie über die Ukraine und seit wann interessieren Sie sich für das Thema? Wie blickt die deutsche Gesellschaft auf die Ukraine und woher beziehen Menschen hier in Deutschland ihr Wissen? Welche Verzerrungen gibt es in der Berichterstattung, in Lektüren über die Ukraine und woher kommen diese?

Für den ukrainischen Historiker Andrii Portnov waren diese Fragen Anlass, einen eigenen interdisziplinären Band zur Wissensvermittlung über die Ukraine, ihre Geschichte, die ukrainische Gesellschaft, Politik, Literatur und Wirtschaft herauszugeben. Er möchte mit seinem Buch ein breiteres Publikum ohne größere Vorkenntnisse erreichen und die Neugier in Deutschland wecken. Er möchte Menschen anregen, die Sprache zu lernen und sich den vielseitigen kulturellen und geschichtlichen Facetten der Ukraine zu nähern.

Portnov, der selbst seit 2012 in Deutschland lebt, beobachtet und forscht, kennt die deutsche Gesellschaft und ihre Zugänge zur Ukraine mittlerweile sehr gut. Als Wissenschafter und interessierter Beobachter hat er sich oft genug alten Stereotypen, Unwissen und Vorurteilen gegenüber gesehen. Mit seiner Publikation möchte er einen Beitrag leisten, diese Gräben zu überbrücken und die wichtigen geschichtlichen Perioden zu präsentieren.

Sein Ziel ist es, eine neue Generation von Journalist*innen, Studierenden, Vertreter*innen der Zivilgesellschaft und Politiker*innen mit Informationen auszustatten, die es ihnen ermöglicht, unbefangen und gut sortiert über die Ukraine zu berichten und sich dem Land zu nähern.

Genau mit diesem klaren Blick möchten wir am 26. Oktober um 19 Uhr im Gespräch mit dem Autor, Prof. Andrii Portnov, einen Ausschnitt seiner Neuvermessungen erläutern und diskutieren. Dazu laden wir Sie ins ZeitZentrum ZivilCourage sehr herzlich ein.

Die Veranstaltungsreihe „Ukraine im Blick“ richtet sich an zivilgesellschaftlich Engagierte und alle Interessierten, die sich mit demokratischem Wandel, sozialer Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Resilienz auseinandersetzen möchten. Ziel ist es, Desinformation entgegenzuwirken, differenzierte Perspektiven auf die Ukraine zu eröffnen und zugleich Anregungen für zivilgesellschaftliche Lernprozesse und Handlungsmöglichkeiten in Deutschland aufzuzeigen.

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Event Detail

26. Oktober 2026 19:00
26. Oktober 2026 21:00
Theodor-Lessing-Platz 1A, 30159 Hannover

Organizers

Heinrich-Böll-Stiftung
info@boell.de
Die Heinrich-Böll-Stiftung organisiert Veranstaltungen zu Politik, Demokratie, Umwelt, Europa und internationaler Zusammenarbeit.