Der renommierte Historiker Dr. Hubertus Knabe zieht eine ernüchternde Bilanz unseres Umgangs mit der DDR-Vergangenheit. Seit mehr als drei Jahrzehnten wird das Unrechtsregime der SED verharmlost und schöngeredet. Besonders in der jüngeren Generation herrscht eine beängstigende Unkenntnis über das Ausmaß der politischen Verfolgung in der DDR. Während nach dem Ende des NS-Regimes alle nationalsozialistischen Organisationen verboten wurden, hat sich die Staatspartei der DDR lediglich umbenannt. Unter dem Namen „Die Linke“ sitzt sie heute im Bundestag und in vielen Landesparlamenten, teilweise mit Regierungsverantwortung. Was lief schief nach der deutschen Wiedervereinigung? Knabe analysiert, wie sich SED-Funktionäre und Stasi-Mitarbeiter in die neue Zeit retteten und ihre Opfer allein gelassen wurden.
Details
19.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Felix Kraft
Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung und Leiter des Politischen Bildungsforums Hessen
Grußwort
Johannes Volkmann
Mitglied des Deutschen Bundestages, Wahlkreis Lahn-Dill
19.15 Uhr
Einführender Beitrag
Dr. Hubertus Knabe
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
20.00 – 20.30 Uhr
Diskussion und Abschlussrunde
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