5. Sicherheitspolitischer Dialog im Leineschloss
Sicherheitspolitische Veranstaltung in Kooperation mit der Gesellschaft für Sicherheitspolitik Niedersachsen/Bremen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei ihrem Gipfel in Ankara haben die 32 Staats- und Regierungschefs der NATO Mitgliedstaaten erneut die Gültigkeit der gegenseitigen Bestandsverpflichtung bekräftigt. Der transatlantische Verbund zwischen Europa und den USA wurde – trotz öffentlich gemachter Verärgerung über europäische Verbündete – von Präsident Trump nicht infrage gestellt. Vielmehr wurden als Antwort auf die anhaltende Bedrohung Europas durch Russland konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der enormen Aufrüstung vereinbart.
Im Kern geht es bei der „NATO 3.0“ nun darum, dass die USA ihren unersetzlichen nuklearen Schirm aufrechterhalten und für eine Übergangszeit reduzierte Kräfte und Fähigkeiten einbringen, während die Europäer die konventionelle Verteidigungs- und Abschreckungsfähigkeit aus eigener Kraft leisten – allen voran Deutschland.
Wird es damit gelingen, den fragilen transatlantischen Verbund zu bewahren?
Was müssen die Europäer tun, um ihre Hauptrolle für die eigene Sicherheit selbst ausfüllen zu können? Welche Stellung soll und kann Deutschland übernehmen und wie kann dabei „kollegiale Führung“ in Europa gelingen?
Hierüber wollen wir mit den eingeladenen Experten und gemeinsam mit Ihnen diskutieren. Die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und die Gesellschaft für Sicherheitspolitik lädt Sie hierzu herzlich ein.
Wir freuen uns auf ihre Teilnahme.
Christoph Bors
Landesbeauftragter für Niedersachsen
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Rainer Meyer zum Felde
Brigadegeneral a. D., Leiter Landesbereich II Niedersachsen/Bremen
Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V.