Jede Gesellschaft erzählt Geschichten über sich selbst. Doch wer entscheidet über die Version?
Was bedeutet es, heute in Deutschland (post-)migrantisch zu leben? Wie prägen Erinnerungen an Flucht, Migration und Neuanfang persönliche Biografien und gesellschaftliche Entwicklungen? Und wer bestimmt die Erzählungen über Zugehörigkeit, Identität und Zukunft?
Perspektiven auf Herkunft, Identität und gesellschaftliche Teilhabe verändern sich stets. Zwischen persönlichen Erfahrungen, religiösen und kulturellen Prägungen sowie politischen Debatten entstehen neue Narrative – oft begleitet von Aushandlungsprozessen darüber, wer gehört wird und wer Deutungshoheit besitzt.
Im Podiumsgespräch diskutieren Gäste aus Religion, Kultur, Politik und Zivilgesellschaft über Erinnerungen und Transformationsprozesse, über hybride Identitäten sowie über die Frage, wie eine gemeinsame Zukunft in einer vielfältigen Gesellschaft gestaltet werden kann. Dabei sollen unterschiedliche Erfahrungen und Positionen miteinander ins Gespräch gebracht werden.
Eine Veranstaltung der Armenischen Gemeinde Baden-Württemberg, der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und des Stadtpalais – Museum für Stuttgart.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Armenischen Kulturtage 2026 statt. Weitere Informationen finden Sie unter https://armenische-kulturtage-stuttgart.de/
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