Der Dialog wird oft als Universallösung für gesellschaftliche Konflikte beschworen. Während die Forderung „mit allen“ ins Gespräch zu gehen, laut bleibt, stehen Bildungs- und Austauschräume unter Druck: Sie werden angegriffen, delegitimiert oder für die Verbreitung menschenfeindlicher Ideologien instrumentalisiert. Das wirft drängende Fragen auf: Welche Rolle kann politische Bildungsarbeit einnehmen? Mit wem reden wir? Wo liegen die roten Linien? Wie können wir Safer Spaces schaffen und bewahren und uns zugleich vor Filterblasen schützen?