Bevor die Sonne aufgeht: Augenzeug*innenberichte queerer Menschen im Krieg

Die Künstlerin Stasya Samar aus Odesa hat queere Menschen aus der Südukraine porträtiert. In eindrucksvollen Fotografien und persönlichen Berichten erzählen sie von ihren Ängsten, Hoffnungen und Erfahrungen im Krieg – und davon, was es bedeutet, auch in Zeiten von Flucht, Gewalt und Zerstörung Teil einer Community zu sein.

Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat fundamentale Grundlagen von Völkerrecht und kollektiver Sicherheit in Frage gestellt, auf denen unser modernes Verständnis von Menschenrechten und Gerechtigkeit beruht. Die Ausstellung macht deutlich, welche Auswirkungen der Krieg auf das Leben queerer Menschen hat und gibt ihren Stimmen Raum.

Die Ausstellung ist vom 9. September bis 10. Oktober 2026 bei freiem Eintritt in der DRESDNER59 in Leipzig zu sehen. Die Eröffnung findet am 9. September um 17 Uhr mit einer Führung und musikalischer Begleitung statt. Zu Gast sind die Ensemblemitglieder der Tollkirschen (der schwule Chor des Ostens).

Eine Ausstellung der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit Gay Alliance Ukraine, Revolutionale-Projekt der Stiftung Friedliche Revolution und der DRESDNER59 – dem Stadtteilprojekt der Evangelisch-Lutherischen Dreifaltigkeitskirchgemeinde Leipzig.

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Event Detail

9. September 2026 17:00
10. Oktober 2026 18:00
Dresdner Straße 59, 04317 Leipzig

Organizers

Heinrich-Böll-Stiftung
info@boell.de
Die Heinrich-Böll-Stiftung organisiert Veranstaltungen zu Politik, Demokratie, Umwelt, Europa und internationaler Zusammenarbeit.