Wie kann eine umfassende Modernisierung von Staat und Verwaltung gelingen und welche neuen Impulse braucht es für einen leistungsfähigen und zukunftsfähigen Staat?
Wir laden Sie herzlich zur Auftaktveranstaltung der Plattform #Staatsmodernisierung an der Hertie School ein:
Montag, 31. August 2026 | 13:00–18:00 Uhr – Auditorium Friedrichstraße (Friedrichstraße, 180 – 4. Etage)
Gemeinsam mit hochrangigen Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft möchten wir zentrale Herausforderungen und Perspektiven der Staatsmodernisierung diskutieren und den Blick darauf richten, wie Reformen wirksam und nachhaltig gestaltet werden können.
Die Veranstaltung markiert den offiziellen Start der Plattform #Staatsmodernisierung und bietet zugleich die Gelegenheit, ihre Ziele, Themen und zukünftige Arbeit kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Vorläufiges Programm:
1. Akt:
13:00 – 13:10 Uhr: Begrüßung durch Annette Schavan, Vorstandsvorsitzende der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und Ministerin a.D.
13:10 – 13:25 Uhr: Festrede von Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung
13:25 – 13:35 Uhr: Impuls der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas (angefragt)
13:35 – 14:00 Uhr: Andrea Römmele, Dekanin der Hertie School, diskutiert mit den Bundesministern Wildberger und Bas (angefragt) über Herausforderungen und Prioritäten der Staatsmodernisierung
– 15 Minuten Pause –
2. Akt:
14:15 – 15:00 Uhr: Panel zur Frage: Bund, Länder, Kommunen – welche Hebel braucht es, damit Staatsmodernisierung gemeinsam gelingen kann?
Teilnehmende (angefragt):
- Philipp Amthor, Staatsminister für Bund-Länder-Zusammenarbeit;
- Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung
- Ministerpräsident Hendrik Wüst bzw. Nathanael Liminiski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten (NRW)
- Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig
- Claudia Kalisch, Oberbürgermeisterin der Hansestadt Lüneburg
15:00 – 15:10 Uhr: Kurze Vorstellung der Aufgaben der Plattform #Staatsmodernisierung (Gerhard Hammerschmid, Wissenschaftlicher Leiter, und Martin Klingst, Geschäftsführer)
15:10 – 15:50 Uhr: Panel zur Frage: Was kann die Wissenschaft zur Staatsmodernisierung beitragen?
Dominik Böllhoff, Abteilungsleiter Staatsmodernisierung und Bürokratierückbau im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, befragt namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Kooperationspartner der Plattform #Staatsmodernisierung sind.
Teilnehmende (angefragt):
- Caroline Fischer, Leiterin des Fachgebiets für Public Administration and Management an der Universität Kassel
- Thurid Hustedt, Professorin für Public Administration and Management an der Hertie School Berlin
- Stefan Kühl, Professur für Organisationssoziologie an der Universität Bielefeld
- Ines Mergel, Professorin für Public Administration – Digital Governance der Universität Konstanz
- Thomas Wischmeyer, Professor für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin
3. Akt
Empfang ab 16 Uhr
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Über die Plattform #Staatsmodernisierung:
Im Juli 2026 hat Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, der Hertie School einen Förderbescheid übergeben und sie beauftragt, in den kommenden drei Jahren die Umsetzung der Modernisierungsagenda Bund sowie der föderalen Modernisierungsagenda mit wissenschaftlicher Expertise zu begleiten und den Erfolg der Maßnahmen unabhängig zu evaluieren. Die Hertie School ist also an der Begleitung zentraler Reformen wesentlich beteiligt.
Zur Unterstützung dieses großen Forschungsvorhabens hat die Hertie School die Plattform #Staatsmodernisierung gegründet und ein breites Kooperationsbündnis mit ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie mit wichtigen Vertreterinnen und Vertretern der Länder, Kommunen, Stiftungen, Institutionen und zivilgesellschaftlichen Organisationen geschlossen.