- Wie kann Journalismus Stimmen hörbar machen, die in öffentlichen Debatten oft übersehen werden?
- Welche Rolle spielt Lokaljournalismus in Regionen, die von Konflikten, gesellschaftlicher Spaltung und Repression geprägt sind?
- Und welche Strategien entwickeln lokale Reporter:innen, um unter diesen restriktiven Bedingungen weiter publizieren zu können?
Reporter ohne Grenzen (RSF) lädt ein zu einem Podiumsgespräch mit drei Journalist*innen ihres Berliner Stipendienprogramms:
Die Arbeit von Vladimer Chkhitunidze aus Georgien, Cendrella Azar aus dem Libanon und Mahmoud Al Ashek aus Syrien verbindet hyperlokaler Journalismus, der nah an den Menschen ist und sich mit marginalisierten Gemeinschaften, ethnischer Vielfalt und Konflikten in multiethnischen Kontexten auseinandersetzt.
Es geht darum, wie Journalismus komplexe Gesellschaften verständlich machen kann, wie er Beteiligung fördern und identitätsstiftend für Communities wirken kann. Zugleich berichten die Stipendiat:innen von den schwierigen Bedingungen und schrumpfenden Handlungsspielräumen für unabhängige Berichterstattung.
- Was brauchen Journalist*innen, um trotzdem weiterarbeiten zu können?
- Welche Schutz- und Präventionsmaßnahmen sind besonders wichtig?
- Und was kann das RSF-Stipendienprogramm in diesem Zusammenhang leisten?
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Im Anschluss stehen Snacks und Getränke bereit.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich über event@reporter-ohne-grenzen.de an.