Die Geschwindigkeit des digitalen Wandels stellt die politische Bildung vor neue Herausforderungen. Insbesondere für junge Menschen sind digitale und analoge Lebenswelten inzwischen tief miteinander verschränkt. Die Frage, wie »offline« man heute noch sein kann, hat sich für junge Menschen angesichts der Debatten um »Social-Media-Verbote« zugespitzt. Dabei wäre ganz grundsätzlich danach zu fragen, welche Rolle Plattformen, digitale Kompetenzen und machtkritische Perspektiven spielen (sollten). Für die politische Bildung stellt sich die Frage, was sie dazu beitragen kann, digitale Räume selbstbestimmter, demokratischer, freier und gerechter zu gestalten und so zum Gegenstand politischen Lernens zu machen? Zugleich wäre die Regulierung digitaler Räume zu diskutieren – jenseits der Verbotsdebatten. Welche Ansätze wären in der politischen Bildung sinnvoll?
Die Veranstaltung versteht sich als Einladung, gemeinsam an den aufgeworfenen Fragen weiterzudenken und diese zu vertiefen.