Bewaffnete Konflikte im Nahen Osten gefährden nicht nur die Sicherheit der Menschen und zerstören kritische Infrastruktur. Sie hinterlassen auch tiefgreifende und oft langfristige Schäden an Ökosystemen, natürlichen Ressourcen und der biologischen Vielfalt. In einer Region, in der Umweltfragen häufig hinter akuten politischen und sicherheitspolitischen Herausforderungen zurückstehen, sind die ökologischen Folgen von Krieg besonders gravierend. Anlässlich der Veröffentlichung einer neuen Publikation des Regionalen Kompetenzzentrums Klima- und Energiegerechtigkeit in der MENA-Region laden wir Sie herzlich zu einer Veranstaltung ein. Die Publikation, entstanden in Zusammenarbeit mit Orient Matters, beleuchtet die umweltrelevanten Auswirkungen bewaffneter Konflikte in Libanon, Palästina, Syrien, Iran, Irak, Jemen und Sudan. Gemeinsam mit den beteiligten Expertinnen und Experten diskutieren wir zentrale Erkenntnisse sowie politische Empfehlungen zur Eindämmung von Umweltschäden, zur Stärkung von Governance-Strukturen und zur Integration ökologischer Aspekte in Wiederaufbauprozesse und Friedenskonsolidierung. Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, eröffnet die Veranstaltung mit einer Keynote Rede. Datum: Mittwoch, 23. September 2026 Uhrzeit: 10:00 – 12:00 Uhr Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 28, 10785 Berlin, Haus 2 | Konferenzsaal 2
09:30 Uhr Registrierung
10:00 Uhr Begrüßung und Eröffnung durch die Friedrich-Ebert-Stiftung
10:15 – 10:30 Uhr Keynote Rede
– Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
10:30 – 12:00 Uhr Podiumsdiskussion mit
– Hisham Omeisy, Senior Yemen Advisor, European Institute of Peace
– Doug Weir, Direktor, Conflict and Environment Observatory
– N.N.
Moderation: Tobias Zumbrägel, Senior Associate Orient Matters
12:00 Uhr Ende der Veranstaltung & Mittagsimbiss
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache ohne Übersetzung statt. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.