Demokratie lebt vom Engagement der Menschen, die sich in Parteien, Vereinen, Initiativen oder kommunalen Gremien für das Gemeinwesen einsetzen. Doch politisch und ehrenamtlich Engagierte sehen sich zunehmend Anfeindungen, Hass und gezielten Angriffen ausgesetzt – insbesondere im digitalen Raum, aber auch im direkten politischen Alltag. Diese Entwicklungen stellen eine Herausforderung für das demokratische Miteinander dar und werfen die Frage auf, wie politisches Engagement geschützt und gestärkt werden kann.
In einem Gespräch mit politisch Engagierten sowie Vertreterinnen und Vertretern einer zivilgesellschaftlichen Organisation diskutieren wir über Erfahrungen aus der Praxis, aktuelle Herausforderungen und mögliche Schutz- und Unterstützungsmaßnahmen.
Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach den Auswirkungen von Hass und Anfeindungen auf politisches Engagement, den notwendigen Rahmenbedingungen für sichere Beteiligung sowie der Verantwortung von Politik, Plattformen und Gesellschaft.