Die Rezeption in Ost und West. Reihe: Vorträge im Max-Lingner-Haus.
Obwohl kaum etwas vom „Kollektivplan“ realisiert wurde, ist die Erregung über seine Planungsziele niemals abgeklungen. Der Plan wird als „abstrus“ gebrandmarkt, obwohl er an den Wurzeln der permanenten Berliner Wohnungsnot ansetzte. Er versprach beim Wiederaufbau konsequent an allen Standorten denselben reizvollen Zugang zu Wasser, Wald und Sonnenuntergängen. Weite Panoramen über Trümmerbergen. Arbeit sollte in fußläufiger Entfernung durch Wälder und Parkanlagen erreichbar sein. „Nie wieder sollen in Berlin Klassenwohnungen Neid und Missgunst begünstigen.“ Stadt-Landschaft statt Immobilien.
Referentin: Simone Hain ist Architektur- und Planungshistorikerin mit den Schwerpunkten DDR-Baugeschichte und Geschichte des modernen Bauens.
Moderation: Thomas Flierl
Die Veranstaltung wird gemeinsam organisiert von Helle Panke und Max-Lingner-Stiftung.
Das Video der Veranstaltung kann kostenlos angesehen werden.