Nicaragua: Von Ortega unterdrückt und von Trump bedroht

Der Kampf für die Demokratie und die Verteidigung des Völkerrechts.

Im Juli 1979 überraschte die Sandinistische Befreiungsfront FSLN die Welt mit dem Sturz des nicaraguanischen Diktators Somoza. Das war der Beginn der Sandinistischen Revolution, die einst eine ganze politische Generation in ihren Bann gezogen hatte, die auf die Errichtung eines demokratischen Sozialismus in Nicaragua hoffte. Heute ist davon nichts mehr übrig geblieben. Aktuell herrscht dort eine brutale Diktatur unter dem ehemaligen sandinistischen Revolutionär Daniel Ortega und dessen Ehefrau Rosario Murillo. Gleichzeitig wird das Land von der US-Administration und verschiedenen rechten lateinamerikanischen Regierungen bedroht.

Wie konnte es zu dieser dramatischen Entwicklung kommen? Welche Antworten sollte die Linke heute auf diese Situation geben? Der langjährige Nicaragua-Aktivist und Politikwissenschaftler Matthias Schindler wird diese Fragestellungen aufgreifen und die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit erläutern. Er wird am Beispiel Nicaragua erläutern, warum Demokratie und Sozialismus keine Gegensätze, sondern nur zwei Seiten ein und derselben Medaille sind. Und er wird darstellen, wie der Kampf für die Menschenrechte in Nicaragua – und auch darüber hinaus – mit der Verteidigung des in der Charta der Vereinten Nationen verankerten Völkerrechts vereinbart werden kann und muss.

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9. November 2026 19:00
9. November 2026 21:00
Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg

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Rosa-Luxemburg-Stiftung
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Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.