Grüne Jobs, gleiche Chancen: Wege zu einer geschlechtergerechten Energiewirtschaft

Die Energiewende und der soziale Klimaschutz verändern den Arbeitsmarkt und erhöhen den Bedarf an Fachkräften. Doch Frauen sind in der deutschen Energiewirtschaft weiterhin deutlich unterrepräsentiert: Nur 24 Prozent der Beschäftigten und 25 Prozent der Führungskräfte sind Frauen.

Woran liegt das – und welche Wege führen zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Energiewirtschaft?

Eine neue FES-Analyse von Clemens Striebing und Luise Arlitt (Fraunhofer IAO) untersucht die strukturellen Ursachen der Unterrepräsentanz von Frauen. Dabei zeigt sich: Ungleichheiten entstehen durch das Zusammenwirken verschiedener Faktoren.

Welche politischen und betrieblichen Instrumente können hier ansetzen? Die Studie zeigt, dass insbesondere Jobsharing in Führungspositionen, freiwillige Zielquoten und umfassende Gleichstellungsstrategien mit höheren Frauenanteilen verbunden sind. Entscheidend ist dabei eine strategische Kombination verschiedener Maßnahmen, um strukturelle Ausschlüsse abzubauen und Zugänge zu erweitern.

Wir möchten die Ergebnisse der Studie u.a. gemeinsam mit Nina Scheer, MdB, Frederick Moch, DGB, Katharina Habersbrunner, BENG eG, sowie weiteren Expert*innen aus Wissenschaft, Gewerkschaften und Praxis diskutieren: Welche politischen und betrieblichen Hebel braucht der grüne Arbeitsmarkt? Und wie kann die Energiewende sozial und gleichstellungsgerecht gestaltet werden

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7. Oktober 2026 14:00
7. Oktober 2026 16:00
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Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine politische Bildungs- und Forschungseinrichtung, die sich für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und internationale Zusammenarbeit einsetzt.