Zwischen Hörsaal und Hetze – Antisemitismus an Hochschulen“ – Diskussion mit Podiumsgästen

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Antisemitismus an Hochschulen ist kein neues Problem. Ein historischer Blick zeigt vielmehr, dass Antisemitismus stets von den gebildeten Milieus ausging und Universitäten eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Antisemitismus zukam. Trotzdem reagierte die Öffentlichkeit auf die antisemitischen Vorfälle an Hochschulen in den vergangenen Jahren teils schockiert, teils wurden die Vorfälle jedoch bagatellisiert. Tatsächlich berichten jüdische Studierende seit dem 7. Oktober 2023 von einer massiven Verschärfung des Klimas an Hochschulen; und auch viele jüdische Lehrende und Hochschulmitarbeiter: innen verbergen zunehmend ihre jüdische Identität. In der Folge gründete sich Ende 2023 das Netzwerk jüdischer Hochschullehrender, um der jüngsten Entwicklung etwas entgegenzusetzen. In der Veranstaltung möchten wir uns dem Antisemitismus an Hochschulen aus verschiedenen Perspektiven widmen und u.a. folgenden Fragen nachgehen: Wie erleben Jüdinnen:Juden den Hochschulalltag seit dem 7. Oktober? Wo erleben Betroffene Unterstützung, wo fühlen sie sich allein gelassen? Was müsste sich hier verändern, um die Sicherheit von jüdischen Hochschulangehörigen zu erhöhen? Wie lassen sich die Veränderungen seit dem 7. Oktober verstehen? Welche Debatten sind seit dem 7. Oktober neu hinzugekommen – und welche bestehen schon länger? Welche Verantwortung tragen AStA und Hochschulgruppen für das politische Klima an einer Hochschule? Wie sollten Hochschulleitungen mit Protesten zum Thema Israel-Palästina und kontroversen Veranstaltungen umgehen?

Für die Podiumsdiskussionen haben wir Naomi Tamir (JSUD), Katharina Rummenhöller (fzs) und Andreas Stahl (ZeBA NRW) eingeladen. Ergänzend zu Diskussion und Gespräch werden Filmausschnitte zu Campus-Protesten seit dem 7. Oktober gezeigt.

Mehr Informationen finden sich hier.

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Event Detail

20. Oktober 2026 19:00
20. Oktober 2026 20:30

Organizers

Amadeu Antonio Stiftung
info@amadeu-antonio-stiftung.de
Die Amadeu Antonio Stiftung setzt sich bundesweit für eine demokratische Zivilgesellschaft ein, die sich aktiv gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Sie fördert Initiativen, die sich für eine vielfältige und solidarische Gesellschaft engagieren.