(Un-)sichtbare Kämpfe – das Ringen um gesellschaftliche Anerkennung von NS-Unrecht und der Shoah

Die Veranstaltung widmet sich der bislang wenig beachteten Geschichte gesellschaftlicher Kämpfe um die Anerkennung des nationalsozialistischen Unrechts an Jüdinnen und Juden.

Diskutiert wird, welche Stimmen und Beiträge aus Wissenschaft, Justiz, Zivilgesellschaft und Kultur für die Veränderung des öffentlichen Diskurses hin zu einer Anerkennung der Shoah und einer in den vergangenen Jahrzehnten gewachsenen Erinnerungspraxis maßgebend waren und sind.

Thematisiert werden auch strukturelle Lücken in der Auseinandersetzung mit den langfristigen und generationenübergreifenden Folgen der Shoah für Überlebende und ihre Familien. Bis heute bestehende Versorgungslücken sowie der Mangel an kontextsensiblen Unterstützungsangeboten werden ebenfalls diskutiert. Zugleich geht es um das fortdauernde Ringen von Überlebenden und ihren Nachkommen um gesellschaftliche Anerkennung, Sichtbarkeit und eine angemessene Berücksichtigung ihrer Erfahrungen in der Gegenwart.

Zudem sollen aus antisemitismuskritischer Perspektive Leerstellen hinsichtlich der gesellschaftlichen Teilhabe der jüdischen Gemeinschaft reflektiert werden, ebenso die Frage, was dies für die Anliegen der politischen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Aufarbeitung bedeutet.

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12. November 2026 16:30
12. November 2026 19:30

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Bundeszentrale für politische Bildung
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Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) unterstützt Bürgerinnen und Bürger dabei, sich aktiv mit Politik auseinanderzusetzen, fördert politische Bildung und stärkt die Demokratie. Die bpb bietet Veranstaltungen, Publikationen, digitale Angebote und Förderprogramme.