Es wird die Haltung der Bürgerschaft, der Stadtverwaltung, der Parteien, der Gewerkschaften und anderer Akteure zur Erhaltung des Volkshauses nach 2028 dargestellt. An Beispielen anderer Häuser (z. B. Volkshaus Cotta in Dresden) wird gezeigt, dass in der KTV Bedarf für diese Angebote besteht. Es wird vor allem die Frage gestellt was wäre aus dem Projekt von Martin Erdber, Franz Starosson, Julius Asch und ihrer Genossen bis heute geworden, wenn es nicht 1933 ein solch bitteres Ende gefunden hätte.
Der Ideensammlung soll Impulse geben, wie es gelingen kann, damit das neue Volkshaus der Grundstein dafür wird, dass die Namen Erdbeer, Starosson, Asch und Genossen so populär (populärer!) werden, wie heute Friedrich-Franz, Ernst Heinkel oder Luise. Dazu beitragen könnte, wenn dort zu Ehren der Genannten Sozialwohnungen, Azubi-Wohnen und andere gemeinnützige und gemeinwirtschaftliche Einrichtungen entstehen. Die gesammelten Ideen, die das „Was“ ebenso enthalten sollen wie das „Wie“, wollen wir der Stadtverwaltung als Baustein für die Erarbeitung der Konzeptvergabe des Grundstücks Patriotischer Weg 33 übermitteln.
Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung ist der Teil einer von der RLS M-V unterstützten Veranstaltungsreihe der Initiative ‚Volkshaus Rostock‘: Unter den historischen Gebäuden Rostocks befindet sich das mit der Arbeiterbewegung verbundene Haus im Patriotischen Weg 33. Mit Beschluss der Bürgerschaft vom 6. Dez. 2023 wurde das betreffende Grundstück, auf dem sich gegenwärtig das Volkstheater Rostock befindet, für den Verkauf an einen privaten Investor im Jahr 2028 vorgesehen. Der Verkaufserlös soll zur Finanzierung des Neubaus des Rostocker Volkstheaters beitragen. Im Zuge des Grundstücksverkaufs mit dem anschließenden Ausbau zu einem Wohnquartier ist vom Verlust des Gebäudes, des ehemaligen Volkshauses Rostock, auszugehen. Wir, die Initiative „Volkshaus Rostock“ wollen die von unseren Urgroßeltern bezahlte Philharmonie, unser Volkshaus, erhalten und zu einem öffentlichen Begegnungszentrum ausgestalten.