Am 22. Juni 1941 überschritten Truppen Nazi-Deutschlands und seiner Verbündeten die Grenzen zur UdSSR. Der Feldzug zielte auf einen rassistischen Vernichtungskrieg zur Zerstörung des „jüdischen Bolschewismus“: Der gesamte europäische Teil der Sowjetunion sollte erobert, ihre politischen und militärischen Führungskräfte ermordet und große Teile der Zivilbevölkerung dezimiert und entrechtet werden.
Mit dem Hungerplan, zu dem die Belagerung Leningrads gehörte, wurde der Hungertod vieler Millionen Kriegsgefangener und Zivilisten einkalkuliert, und nach dem „Generalplan Ost“ sollten großangelegte Vertreibungen folgen, um die eroberten Gebiete anschließend zu germanisieren. Außerdem wurden Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD ausgebildet, die hinter der Front Massenmorde an Juden, Slawen und kommunistischen Funktionären begehen sollten.
Zu all dem erteilte das NS-Regime seit März 1941 völkerrechtswidrige Befehle, die von der Wehrmachtsführung ihrerseits übernommen und weitergegeben wurden.
Die Sowjetunion verlor durch diesen Krieg fast 28 Millionen Menschen. Ein Drittel der Toten waren Soldaten, zwei Drittel Zivilisten. Aus Anlass des 85. Jahrestages des Überfalls des faschistischen Deutschlands auf die Sowjetunion (Operation Barbarossa) findet am Vortag ein Internationales Treffen gegen Faschismus und Krieg im Drei-Länder-Eck statt.
Sonntag, 21. Juni 2026
8.00 Uhr
Fahrt mit dem Bus nach Luxemburg und Frankreich Besichtigung Widerstandsmuseum in Esch sur Alzette Mittagessen in Guinkirchen im Département Moselle Fahrt nach Ban-Saint-Jean mit Besichtigung und Führung
15.00 Uhr
Internationale Kundgebung an der Stèle du Ban Saint Jean: „85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!" mit Gewerkschaftskollegen aus Frankreich, Luxemburg und Deutschland
Rückkehr in Saarbrücken nach 17.00 Uhr
Anmeldung formlos per Mail an: michael@quetting.de
Weitere Infos gibt es nach der verbindlichen Anmeldung