Alte Feindbilder, neue Formen – Wie stark ist unsere Gesellschaft gegen Extremismus?

Extremistische Ideologien und menschenverachtende Feindbilder sind keine Phänomene der Vergangenheit. Sie suchen sich stetig neue Erscheinungsformen, Räume der Verbreitung und adaptiert gesellschaftliche Debatten. Ihre Anpassung an neue Kontexte geschieht oft über überraschend zeitgemäße Zugänge und stellt so demokratische Gesellschaften vor große Herausforderungen.

Gemeinsam mit dem Historiker und Extremismusforscher Gideon Botsch diskutieren wir nicht nur über die historischen Anknüpfungspunkte – woher stammen diese Phänomene, welche Muster wiederholen sich, welche Narrative ziehen Kreise – sondern auch, wie wir ihnen entgegenwirken können. Was kann jede:r Einzelne zur Stärkung einer offenen Gemeinschaft beitragen?

Wir laden Sie herzlich zu einer offenen Runde ein. Gemeinsam sprechen wir über Wege, Zivilgesellschaft, Bildungsarbeit und politische Gegenstrategien so zu gestalten, dass Radikalisierung keinen Nährboden findet und demokratische Werte geschützt bleiben.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf einen regen Austausch.

PROGRAMM

Begrüßung
Katrin Wuschansky – Landesbüro Brandenburg der Friedrich-Ebert-Stiftung

Impulsbeitrag
Prof. Dr. Gideon Botsch – Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus (EJGF) am Moses Mendelsohn Zentrum (MMZ)

Gespräch mit dem Publikum
Moderation: Maximilian Henningsen – Politikwissenschaftler

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Event Detail

23. April 2026 18:00
23. April 2026 19:30
Am Gutspark 4, 14612 Falkensee

Organizers

Friedrich-Ebert-Stiftung
info@fes.de
Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine politische Bildungs- und Forschungseinrichtung, die sich für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und internationale Zusammenarbeit einsetzt.