Claus-Jürgen Göpfert im Gespräch mit Antje und Michael Leetz.
Antje Leetz macht einen Unterschied zwischen der Bevölkerung und der Staatsmacht der Russischen Föderation. Sie berichtet von „jahrzehntelangen Freundschaften und herzlichen Gespräche am Küchentisch“ in russischen Millionenstädten oder in der Provinz. Sie kennt die Literatur und die Geschichte Russlands. Das hat sie in zahlreichen Übersetzungen und Rundfunksendungen unter Beweis gestellt.
Antje Leetz ist 1947 als Enkelin der Widerstandskämpferin Johanna Kirchner (1889–1944) in Frankfurt a. M. geboren und hat den größten Teil ihres Lebens in (Ost-) Berlin verbracht. Sie stellt ihr Buch vor: „Der schwarze Stein aus Tschechows Garten: Meine schmerzliche Liebe zu Russland“
Michael Leetz (Jg. 1972) ist der Sohn von Antje Leetz und Ralf Schröder. Er übersetzt ebenfalls aus dem Russischen und hat 2011 fragmentarische Memoiren seines Vaters herausgegeben.
Veranstaltung in Kooperation mit dem Club Voltaire Frankfurt; mit Unterstützung der Naturfreunde Frankfurt a. M. und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) Frankfurt a. M.