Arendt und Shakespeare: Politik, Theater und die Gegenwart Doppel-Lesung und Diskussion

Anlässlich des 75. Jubiläums von Hannah Arendts The Origins of Totalitarianism (1951) richtet die szenische Lesung den Blick auf einen wichtigen Zugang zu ihrem politischen Denken: die Literatur und das Theater.

Arendt verstand Literatur als Quelle politischer Erfahrungen und sah im Theater aufgrund seiner performativen Dimension und seiner Öffentlichkeit eine der Politik besonders nahestehende Kunstform. Shakespeare spielte für sie dabei eine besondere Rolle. Seine Dramen eröffneten ihr Erfahrungsräume für Fragen, die Arendt und auch unser politisches Denken prägen: öffentlicher Raum, Macht, Einsamkeit und das Böse.

In der Doppel-Lesung begegnen sich Textpassagen von Hannah Arendt und William Shakespeare. Ausgehend von Arendts Analysen der totalen Herrschaft wollen wir angesichts aktueller autoritärer Entwicklungen den Blick auf die Gegenwart richten und anschließend gemeinsam ins Gespräch kommen.

Mitwirkende: Ensemble Mitglieder der Bremer shakespeare company/Anke Kujawski/Prof. Dr. Waltraud Meints-Stender.

Eine Kooperation des Hannah-Arendt-Vereins für politisches Denken e.V., der bremer shakespeare company (bsc) und der Heinrich Böll-Stiftungen Bund Bremen.

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Event Detail

26. Oktober 2026 19:00
26. Oktober 2026 21:00
Schulstraße 26, 28199 Bremen

Organizers

Heinrich-Böll-Stiftung
info@boell.de
Die Heinrich-Böll-Stiftung organisiert Veranstaltungen zu Politik, Demokratie, Umwelt, Europa und internationaler Zusammenarbeit.