„Armut und Krieg überwinden mit Gerechtigkeit“

Lutz van Dijk und Petra Pau im Gespräch über sein Buch „Die weite Welt“ , Zuhause sein auf verschiedenen Kontinenten, queere Menschenrechte und die Idee des Pazifismus in kriegerischen Zeiten

„Armut und Krieg überwinden mit Gerechtigkeit“
Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, Südafrika

Lutz van Dijk blickt auf ein bewegtes Leben zurück, das ihn, geboren in Westberlin, später Zuhause sein ließ in Hamburg, Amsterdam, Jerusalem und heute Kapstadt. In seiner politischen Autobiografie „Die weite Welt“ (Querverlag 2026) schildert er u.a. die Anfänge der westdeutschen Friedensbewegung, den Kampf gegen Diskriminierung sexueller Minderheiten als junger Lehrer, später auch seine Arbeit als Journalist in Jerusalem und als Historiker und Pädagoge bei der Anne Frank Stiftung in Amsterdam. Früher als Anti-Apartheid Aktivist mit Einreise-Verbot belegt, gründet er später mit seinem Mann ein Haus für Strassenkinder in Kapstadt, das am Welt-Aids-Tag 2002 von Erzbischof Tutu eröffnet wurde. Lutz van Dijk zeigt eindrucksvoll, was Beharrlichkeit und Zugewandtheit bewirken können. Angesichts von Ungerechtigkeit, Kriegen und erstarkender Rechter macht sein Engagement für Frieden und Gerechtigkeit Mut, nicht aufzugeben.

Lutz van Dijk wird sein Buch vorstellen und spricht mit Petra Pau, die ihn vor Kurzem in Südafrika in seinem Township-Kinderhaus besuchte. Schließlich freuen wir uns über Fragen und die Diskussion mit dem Publikum.

Grußwort: Julia Ehrt, Geschäftsführerin der queeren Weltorganisation ILGA World

Moderation: Manu Costa und Bodo Niendel

Eine Kooperationsveranstaltung von „Helle Panke“ e.V. und der RLS.

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Event Detail

1. Juli 2026 19:00
1. Juli 2026 21:00
Straße der Pariser Kommune 8A, 10243 Berlin

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.