Traumstrände, antike Ruinen, gotische Kathedralen – Zypern ist ein beliebtes Reiseziel. Wenige Touristen nehmen wahr, dass es auf der Insel seit über sechzig Jahren eine UN-Friedenstruppe gibt und Nicosia die einzige noch geteilte Hauptstadt der Welt ist. Nun hat die Republik Zypern im ersten Halb-jahr 2026 die EU-Ratspräsidentschaft inne. Im türkisch-zyprischen Nordteil wurde Ende 2025 ein neues Oberhaupt des international nur von der Türkei anerkannten Staates gewählt. Und am 24. Mai stehen im Südteil Parlamentswahlen an. Sehen wir einen Aufbruch hin zu einer Überwindung des Konfliktes? Was sind seine Ursachen? Welche Rolle spielt die EU? Und wie könnte eine Lösung aussehen?
Thomas Diez ist Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Tübingen und forscht seit Ende der 1990er Jahre zu Zypern. In seinem Vortrag wird er den Konflikt historisch und in die aktuellen Debatten einordnen.
Referent: Prof. Dr. Thomas Diez, Professor für Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen an der Universität Tübingen
Moderation: PD Dr. Daniela Simon, Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, Tübingen
In Kooperation mit Kompetenzzentrum für Ost-, Südost- und Mitteleuropa (KOSME), dem Center for International Relations and Peace Research (CIRP) und dem Institut für Politikwissenschaft an der Universität Tübingen.
Keine Anmeldung erforderlich.