Die strategische Lage in Ostasien befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Unter der Führung von Xi Jinping verfolgt China eine außen- und sicherheitspolitisch deutlich assertivere Linie, die weit über die Region hinausreicht. Pekings Anspruch auf Taiwan, wachsende militärische Fähigkeiten, die Modernisierung der Volksbefreiungsarmee sowie eine zunehmend ideologisch geprägte Staatsführung erzeugen neue geopolitische Spannungen und erhöhen die Risiken einer militärischen Eskalation im Indo-Pazifik.
Für Deutschland und Europa gewinnt diese Entwicklung sicherheitspolitisch erheblich an Bedeutung. Globale Lieferketten, technologische Abhängigkeiten und die enge sicherheitspolitische Verzahnung mit Partnern im Indo-Pazifik machen eine fundierte Auseinandersetzung mit Chinas strategischem Kurs unverzichtbar. Der Vortrag beleuchtet Chinas innen- und außenpolitische Entwicklung unter Xi Jinping, analysiert die sicherheitspolitische Lage im Indo-Pazifik und zeigt auf, welche Bedeutung diese Dynamiken für Deutschland und Europa haben.
Programm
- Mittwoch, 30.09.2026
- 18:30 Uhr Begrüßung
Manuel Ley (Politisches Bildungsforum Niedersachsen)
Dieter Heimsath (Heimat & Kulturverein Glandorf e.V.) - 18:40 Uhr – 19:10 Uhr China unter Xi Jinping Macht, Ideologie und globale Ambitionen
Thomas Awe (Ehemaliger Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung China) - 19:10 Uhr – 20:00 Uhr Ausblick und Diskussion
- 20:00 Uhr Veranstaltungsende