Civil Society Under Pressure: Strategien aus Ungarn und der Slowakei / Strategies from Hungary and Slovakia

In vielen Teilen Europas wächst der Druck auf demokratische Strukturen. Engagierte Initiativen und Einzelpersonen erleben Anfeindungen und Einschränkungen. Doch wie wehrt man sich gegen diese Entwicklungen, und welche Strategien machen eine Zivilgesellschaft wirklich resilient? Hierzu laden wir zu einem Gespräch ein und erhalten wertvolle Impulse zweier Partner aus Ungarn und der Slowakei. Wir wollen gemeinsam diskutieren, wie wir „europäisch denken und gemeinsam handeln“ können, demokratisch und gegen jede autoritäre Ideologie. Bálint Farkas (Netzwerk Civilizáció, Ungarn) und Michal Klembara (Maly Berlin und Antena Netzwerk, Slowakei) stellen die aktuelle politische und zivilgesellschaftliche Situation in ihren Ländern vor. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir folgende Fragen diskutieren:

  • Wie sieht der Alltag für Aktivist*innen unter populistischen Regierungen in Ungarn und der Slowakei aktuell aus?
  • Welche Methoden nutzen Netzwerke wie Civilizáció oder Antena, um trotz Druck handlungsfähig zu bleiben?
  • Welche Handlungsempfehlungen lassen sich daraus für die Demokratiearbeit der Zivilgesellschaft in Deutschland ableiten?

Michal Klembara und Malý Berlín

Die Kulturorganisation Malý Berlín mit Sitz in Trnava ist ein aktiver Akteur der slowakischen Zivilgesellschaft. Unter der Leitung von Michal Klembara betreibt sie ein Kulturzentrum, Ausstellungsräume sowie ein internationales Residenzprogramm. Malý Berlín ist Mitglied des europäischen Netzwerks Trans Europe Halles und hat das Subnetz TEH Easthub mitbegründet, das unabhängige Kulturzentren in Mittel- und Osteuropa fördert. Darüber hinaus engagiert sich die Organisation in internationalen Demokratieprojekten wie Cultural Spaces as Catalysts for Democracy und Empowering Pro-Civil Society Ecosystems und arbeitet mit Partnerorganisationen in der Ukraine, Belarus, Georgien und Aserbaidschan zusammen

Bálint Farkas und Civilizáció

Bálint Farkas lebt in Budapest und ist hier u.a. für die Koalition Civilizáció tätig, die 2017 von über 30 ungarischen NGOs gegründet wurde, um auf die zunehmende Einschränkung zivilgesellschaftlicher Freiräume zu reagieren. Das informelle, horizontale Netzwerk fördert Austausch, Wissenstransfer, gemeinsame Strategiearbeit, Kampagnen und Lobbyarbeit auf nationaler wie europäischer Ebene.

Eine digitale Veranstaltung der Amadeu Antonio Stiftung in Kooperation mit der Regionalen Netzwerkstelle für Demokratie im Landkreis Leipzig

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt, KI-gestützte Untertitel (keine Übersetzung!) werden zur Verfügung gestellt.

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Event Detail

9. September 2026 16:00
9. September 2026 18:00
Digitalevent

Organizers

Amadeu Antonio Stiftung
info@amadeu-antonio-stiftung.de
Die Amadeu Antonio Stiftung setzt sich bundesweit für eine demokratische Zivilgesellschaft ein, die sich aktiv gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Sie fördert Initiativen, die sich für eine vielfältige und solidarische Gesellschaft engagieren.