Das Jüdische Antifaschistische Komitee in der SU der 1940er Jahre

Ende 1941 wurde in der Sowjetunion das Jüdische Antifaschistische Komitee (JAK) ins Leben gerufen. In Amerika, England und Palästina sind im Ergebnis der Reisen von Leitungsmitgliedern des JAK Hunderte Hilfskomitees für die Sowjetunion in der Kriegszeit gegründet worden. Ca. 45 Millionen US-Dollar wurden im Westen für die Rote Armee gesammelt. Das JAK mit Sitz in Moskau entwickelte sich zu einem lebendigen jüdischen Treffpunkt und Zentrum des Kampfes gegen eine zunehmende Toleranz des Antisemitismus, weiß Arno Lustiger, Verfasser des „Rotbuch. Stalin und die Juden“ zu berichten.

Dr. Wladislaw Hedeler zeichnet im Vortrag die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des JAK sowie die Schicksale seiner Führungsmitglieder nach.

Zum Event

Event Detail

6. Mai 2026 19:00
6. Mai 2026 21:00
Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.