Vor dem Hintergrund der aktuellen gravierenden Sozialkürzungen stellt sich die Frage nach dem politischen Potenzial der Sorgenden Stadt. Lassen sich mit dem Konzept vielleicht Gegenentwürfe aufmachen, die sich dem Abbau öffentlicher Daseinsfürsorge und rechten Narrativen entgegenstellen?
Die Idee Sorgender Städte zielt darauf ab, Sorgearbeit zu politisieren, sie in Zentrum von Stadtpolitik und -gestaltung zu stellen und damit stärker an den Bedarfen von Sorgetragenden ausrichten. In den letzten Jahren wurde das Konzept dabei von aktivistischen Gruppen, feministischen Stadtplanungsdebatten und Kommunalpolitik auch im deutschsprachigen Raum aufgegriffen.
Im Workshop werden die Beispiele analysiert und das Konzept gemeinsam diskutiert.
Eine Veranstaltungsreihe der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen e.V., gemeinsam mit dem feministischen Streik Jena