Demokratie ist kein Erbe, das sich von selbst verwaltet. Sie ist ein Versprechen, das immer wieder neu eingelöst werden muss – und zugleich ein Projekt, das sich ständig infrage gestellt sieht.
Angesichts wachsender Politikverdrossenheit, populistischen Gefährdungen der Demokratie und der Erosion zivilkultureller Praxis stellt sich heute drängender denn je die Frage: Was hält Demokratien im Innersten zusammen? Welche Rolle spielen die Ursprünge der Demokratie und wie sind ihre normativen Grundlagen zu bestimmen?
Die internationale und pluridisziplinäre Tagung bringt führende Stimmen aus Philosophie und politischer Theorie, aus Geschichte und Rechtswissenschaft mit Studierenden und Lehrenden aus unterschiedlichen Disziplinen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus Berlin und Umgebung ins Gespräch.
Schirmherr: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Andreas Voßkuhle, vormaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts und Vorsitzender des Vereins Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.
Preis: kostenfrei.
Sprachen: Deutsch und Englisch.
Eine Veranstaltung der Humanistischen Hochschule Berlin, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg, in Kooperation mit der Universität Athen und der Parmenides Stiftung. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, der Körber Stiftung und Humanismus Stiftung Berlin.