Der Kollektivplan für Berlin 1946 (1)

Die Rezeption in Ost und West. Reihe: Vorträge im Max-Lingner-Haus.

Obwohl kaum etwas vom „Kollektivplan“ realisiert wurde, ist die Erregung über seine Planungsziele niemals abgeklungen. Der Plan wird als „abstrus“ gebrandmarkt, obwohl er an den Wurzeln der permanenten Berliner Wohnungsnot ansetzte. Er versprach beim Wiederaufbau konsequent an allen Standorten denselben reizvollen Zugang zu Wasser, Wald und Sonnenuntergängen. Weite Panoramen über Trümmerbergen. Arbeit sollte in fußläufiger Entfernung durch Wälder und Parkanlagen erreichbar sein. „Nie wieder sollen in Berlin Klassenwohnungen Neid und Missgunst begünstigen.“ Stadt-Landschaft statt Immobilien.

Referentin: Simone Hain ist Architektur- und Planungshistorikerin mit den Schwerpunkten DDR-Baugeschichte und Geschichte des modernen Bauens.

Moderation: Thomas Flierl

Die Veranstaltung wird gemeinsam organisiert von Helle Panke und Max-Lingner-Stiftung.

Das Video der Veranstaltung kann kostenlos angesehen werden.

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Event Detail

14. Oktober 2026 19:00
14. Oktober 2026 21:00
Beatrice Zweig Straße 2, 13156 Berlin

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.