Desinformation erkennen – Medienkompetenz im KI-Zeitalter

Neue Techniken erfordern neue Medienkompetenzen – das gilt auch für KI-generierte Bilder und Sounds. Rechtsextreme Akteur*innen nutzen diese bereits rege in ihren Onlineauftritten, um mit stereotypischen Bildern rassistische Assoziationen zu wecken und Ängste zu schüren. Auch in Desinformationskampagnen spielen KI-generierte Bilder, Sounds und Deep Fakes eine immer größere Rolle. Aber wie groß ist das Problem wirklich, und was bringt die Zukunft?

Eva Kappl, Bildungsreferentin im Projekt pre:bunk, möchte in einem Einführungsworkshop darüber sprechen, inwiefern KI-generierte Inhalte bereits missbräuchlich verwendet werden. Welche Möglichkeiten gibt es, diese zu identifizieren? Und wie kann man mit jungen Menschen darüber ins Gespräch kommen? Auf dem pre:bunk TikTok-Account gibt es bereits regelmäßig Videos, die jungen Menschen dabei helfen sollen, nicht auf KI-generierte Desinformationen hereinzufallen. Auch in der neuen Broschüre des Projekts widmet sich ein Kapitel dieser Thematik.

Anmeldung für die Onlineveranstaltung: prebunk@amadeu-antonio-stiftung.de

Diese Veranstaltung richtet sich an Jugend(sozial)arbeiter*innen, Lehrkräfte und Medienpädagog*innen. Bitte geben Sie in der Mail Ihre Profession und Träger/Schule o.ä. an. Wir bitten um Verständnis bei der Einschränkung der Teilnehmenden.

Schlagworte:

Event-Infos

17. Juli 2024 16:30
17. Juli 2024 19:30
Digitalevent

Veranstalter

Amadeu Antonio Stiftung
prebunk@amadeu-antonio-stiftung.de
Seit ihrer Gründung 1998 ist es das Ziel der Amadeu Antonio Stiftung, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Dafür unterstützt sie Initiativen und Projekte, die sich kontinuierlich für eine demokratische Kultur engagieren und für den Schutz von Minderheiten eintreten. Die Stiftung fördert unkompliziert und verteilt das Geld gezielt dort, wo es am dringendsten benötigt wird. Die wichtigste Aufgabe der Amadeu Antonio Stiftung über eine finanzielle Unterstützung hinaus: Aufmerksamkeit für engagierte Menschen vor Ort schaffen und das Thema Rechtsextremismus dauerhaft auf die Tagesordnung bringen.