Dezentrale Infrastrukturen, Commons und Medien von unten waren die Internetutopien noch bis vor 20 Jahren. Dann kamen Plattformkapitalismus und Aufmerksamkeitsökonomien. Nun ebnen Tech-Bro-Oligarchen mit Geld und Algorithmen dem Faschismus den Weg und bauen mit KI die ultimativen Kriegs-, Unterdrückungs- und Ausbeutungsmaschinen — oder ist es doch nicht so einfach? Wir schauen uns die Widersprüche an, fragen nach Alternativen und diskutieren Handlungsmöglichkeiten. Welche Strategien der Gegenwehr (Counter-Narratives, digitale Selbstverteidigung, Aufbau eigener Infrastruktur) sind denkbar und notwendig?
Termine der Veranstaltungsreihe „Kommt der neue Faschismus aus dem Internet?“
- 12.06.2026 | Was ist post-digitale Faschisierung?
mit Jasmin Degeling, Juniorprofessorin für Medienanthropologie an der Bauhaus-Universität Weimar - 18.06.2026 | Rechenzentrenausbau – Die Gefahr hinter dem KI-Hype
mit Sonja Lemke (Informatikerin, MdB Die Linke) Katharina Büttner - 25.06.2026 | Dezentrale IT-Infrastruktur statt Techno-Feudalismus
mit Meme e.V. - 01.07.2026 | Die Raubszüge der KI-Crawler: Über den Datenhunger von LLMs und den Konsequenzen für das offene Internet
mit Oliver Leistert - 17.07.2026 | Über Sinn und Pflege eigener digitaler Infrastrukturen
mit Mary Shnayien - 24.07.2026 | Synthetische Propaganda: KI, Memes und politische Kommunikation auf TikTok und Instagram
mit Marcus Bösch
- Beginn jeweils um 19 Uhr, Eintritt frei
Eine Veranstaltung von: Unabhängige Ladeninitiative e.V. in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW