Das deutsche Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen: Eine älter werdende Bevölkerung erhöht den medizinischen Versorgungsbedarf, während zugleich die Kosten steigen und den Druck auf die gesetzlichen Krankenkassen verstärken. Dazu kommt, dass bereits heute mehr als 30 Prozent der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte über 60 Jahre alt sind und vielerorts Nachfolger fehlen, was die ambulante Versorgung spürbar belastet.
Auch Mecklenburg‑Vorpommern spürt diese Entwicklung, insbesondere in ländlichen Regionen, in denen Haus- und Facharztpraxen schwer nachzubesetzen sind. Neue Studienplatzmodelle und erweiterte Quoten sollen helfen, mehr medizinischen Nachwuchs zu gewinnen und langfristig zu binden. Zugleich rückt die sichere Versorgung mit Medikamenten stärker in den Mittelpunkt. Wie können Versorgungslücken geschlossen werden und welche innovativen Ansätze tragen dazu bei, das System insgesamt widerstandsfähiger zu machen?
Darüber diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Praxis gemeinsam, um Wege zu einer modernen und verlässlichen Gesundheitsversorgung aufzuzeigen.