Kobane war seit 2011 ein Zufluchtsort für viele Menschen innerhalb Syriens. In und um die Stadt leben unterschiedliche Religionsgemeinschaften und Völker seit Jahren friedlich miteinander. Ein Modell des Zusammenlebens, das auf Gleichberechtigung und kollektiver Organisation basiert – wie im gesamten Gebiet der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien.
Das Vorrücken islamistischer Regierungstruppen, trotz mehrfacher Waffenstillstandsankündigungen, bis tief in die kurdischen Gebiete, versetzt die Bevölkerung in Angst. Viele Menschen bereiten sich darauf vor fliehen zu müssen.
Die ReferentInnen Azad Amek und Gizem Güler von der Bielefelder «Initiative für Frieden und Hoffnung in Kurdistan e.V.» berichten über die aktuelle Situation in der Region Rojava.
Veranstaltende: Förderverein der Kreispartnerschaft Herford – Kobane/Nordsyrien e.V., Arbeit und Leben im Kreis Herford/VHS, Herforder Bündnis für einen gerechten Welthandel, DGB Kreisverband Herford, Initiative für Frieden und Hoffnung in Kurdistan e.V., Rosa-Luxemburg-Club Herford, Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW