Die neue autoritäre Linke: Eine Bedrohung für die Demokratie?
mit Nicholas Potter und Ralf Fücks
Dienstag, 21. April 2026
18:00 Uhr – 19:30 Uhr (Einlass 17:45)
Salon, Zentrum Liberale Moderne, Reinhardtstraße 15, 10117 Berlin
Die Renaissance des Autoritären ist ein Phänomen, das sich nicht nur auf der rechten Seite des politischen Spektrums beobachten lässt. Linksradikale Gruppen breiten sich an Hochschulen und in der Partei Die Linke aus.
Antiimperialistische Netzwerke knüpfen an Kolonialismusdebatten an und kleiden den linken Antisemitismus (kein neues Phänomen) in ein neues Gewand. Zwar gibt sich diese autoritäre Linke progressiv, verklärt aber zugleich radikalislamistische Gruppen wie die Hamas oder das fundamentalistische Regime im Iran zu Vertretern eines antikolonialen Widerstands.
Der Journalist Nicholas Potter (taz) gibt in seinem neuen Buch Die neue autoritäre Linke auf Grundlage investigativer Recherchen und persönlicher Erfahrungen Einblick in das Innere dieser Bewegung. Er zeichnet ihre Netzwerke nach, analysiert ihre Strategien und die von ihr ausgehende Gefahr für die Demokratie.
Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit dem Autor und uns darüber zu diskutieren, woher die Anfälligkeit des linken Spektrums für autoritäre Ideen und Praktiken kommt und wie dem zu begegnen ist. Ralf Fücks (LibMod) moderiert das Gespräch.
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Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Herzliche Grüße
Ihr LibDem-Team
Über Nicholas Potter
Nicholas Potter ist Journalist und Redakteur bei der taz. Seine Artikel zu Themen wie Rechtsextremismus und Antisemitismus erscheinen auch in Medien wie dem Tagesspiegel und der Jüdischen Allgemeinen, The Guardian und Haaretz. 2024 wurde er für den Theodor-Wolff-Preis, 2025 für den Deutschen Reporter:innenpreis nominiert. Er ist Mitherausgeber des Buches Judenhass Underground (2023).