Die VR China auf dem Weg zur Weltmacht und eine neue multipolare Ordnung

Mit einem gewaltigen („großen“) Sprung entwickelte sich China nach 1978 von einem Entwicklungsland zu einer wirtschaftlichen Weltmacht. Seitdem dies für jedermann sichtbar wurde, entfaltete sich weltweit gleichermaßen rechts und links ein an Schärfe zunehmender ideologischer Streit darüber, was das denn nun gewesen sei und wie man darauf reagieren müsse.

Dabei war China als Zentral-Reich schon vor zweitausend Jahren eine Großmacht, wenn auch bis in die 2. Hälfte des XX. Jahrhunderts polit-ökonomisch eher „introvertiert“, d.h. außenpolitisch ohne größere Ansprüche.

Seit der Zeitenwende um 1990, dem Zerfall der geopolitischen Bipolarität, befindet sich unsere noch monopolare Welt der „Weltinnenpolitik der USA“ in einer Phase des widersprüchlichen Umbruchs, der Wiederherstellung einer multipolaren Welt. Sie ist in Umrissen bereits erkennbar, doch noch nicht da. Welches sind die Voraussetzungen? Und welche Rolle kann und wird China in ihr spielen?

Referent:  Dr. Jochen Willerding
Moderation: Dr. Inge Pardon

Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin

Kosten: 2 €

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19. Mai 2026 10:00
19. Mai 2026 12:00
Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin

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Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.