«Einmal und nie wieder» ist ein Dokumentarfilm mit und über Marianne Wilke (1929–2023). Die Zeitzeugin der Kriegs- und Nachkriegszeit nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine Zeitreise. Sie berichtet von ihrer Kindheit und Jugend in der Zeit des Faschismus in Hamburg. Als sogenannte „Halbjüdin“ entkam sie nur knapp der Deportation durch die Nazis. Nach dem Krieg protestierte sie gegen die Wiederbewaffnung und beteiligte sich an der Besetzung Helgolands. Die Insel war seit 1945 militärisches Sperrgebiet und diente der Royal Airforce als Bombenabwurfplatz. Der Film erzählt von Marianne Wilkes Engagement für Frieden, für Aufarbeitung und Dokumentation des Faschismus, für Entschädigungszahlungen für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und für die Anerkennung der Sinti und Roma als Minderheit in Schleswig-Holstein.
Bei der Aufführung wird ein Initiator des Films von der VVN-BdA Schleswig-Holstein anwesend sein.
Der Eintritt ist frei. Anmeldung bei der VHS Minden
3x Freitagsfilm für Frieden und Freiheit
In der Filmreihe zu antifaschistischer Arbeit nach 1945 werden drei Dokumentarfilme gegen das Vergessen mit Zeitzeug*innen unserer Geschichte gezeigt:
24.04.2026 – Die Liebe zum Leben I Film über und mit Ludwig Baumann
22.05.2026 – Einmal und nie wieder I Film mit und über Marianne Wilke
19.06.2026 – Lebensmotto: Frieden und Antifaschismus I Film über Ulli und Traute Sander
jeweils 18:00 Uhr, Kleines Theater am Weingarten in Minden, Eintritt frei
Eine gemeinsame Filmreihe der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) Kreisvereinigung Minden-Lübbecke e.V. und der Volkshochschule Minden – Bad Oeynhausen, unterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, DGB Kreisverband Minden-Lübbecke und GEW Kreisverband Minden-Lübbecke