Energiepartnerschaft zwischen Deutschland und Algerien: Eine Chance für wen?

Energiepartnerschaft zwischen Deutschland und Algerien: Eine Chance für wen?

Fachgespräch in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund am 4. März 2026, 18:00-19:30 Uhr in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin (Haus 2, Konferenzsaal).

Algerien rückt zunehmend ins Zentrum der europäischen Energiepolitik – dabei gilt Deutschland als zentraler Partner. Neue politische Signale, die wachsende Bedeutung Algeriens als Gaslieferant sowie ambitionierte Pläne für erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff eröffnen Chancen für eine langfristige wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Sicherung der Energieversorgung in Europa. Gleichzeitig werfen diese Entwicklungen jedoch zentrale Fragen auf: Wie tragfähig ist Algeriens Transformationsstrategie? Welche Bedeutung hat sie für Industrie und Beschäftigung in Deutschland? Wie klimafreundlich ist die wasserintensive Produktion von grünem Wasserstoff in Trockenländern wie Algerien? Und wie lassen sich soziale Standards sowie verlässliche und faire Partnerschaften sichern?

Um diese Fragen zu diskutieren, laden die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) herzlich zu diesem Fachgespräch ein.

Wir freuen uns, Stimmen aus Algerien und Deutschland begrüßen zu dürfen. Auf dem Podium diskutieren Expert*innen aus Politik, Wissenschaft und Gewerkschaften:

  • Imane Boukhatem, Research Fellow, Universität Flensburg/Fossil Exit Group
  • Naoual Belakhdar, Politikwissenschaftlerin, Freie Universität Berlin
  • Dr. Nina Scheer, MdB, Energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion
  • Frederik Moch, Leiter der Abteilung Struktur-, Industrie- und Dienstleistungspolitik im DGB-Bundesvorstand

Nach einer kurzen Präsentation der Studie „The political economy of green hydrogen in Algeria“ durch Imane Boukhatem sowie einer Einordnung der politischen und ökonomischen Lage in Algerien werden die Energiepartnerschaften aus Sicht der deutschen Politik und der Gewerkschaften erläutert.

Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache mit Simultanübersetzung statt und wird von Robin Frisch, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Algerien, moderiert.

Um Anmeldung wird bis zum 01.März gebeten.

Programm

  • 17:30 Uhr: Einlass und Registrierung
  • 18:00 Uhr: Begrüßung, Richard Probst, Leiter des Referats Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika, Friedrich-Ebert-Stiftung
  • 18:05 Uhr: Podiumsdiskussion
  • 19:30 Uhr: Ausklang

Wir freuen uns, Sie in der Friedrich-Ebert-Stiftung begrüßen zu dürfen.

Salam Said, Friedrich-Ebert-Stiftung
Frederik Moch, Deutscher Gewerkschaftsbund

Zum Event

Event Detail

4. März 2026 18:00
4. März 2026 19:30
Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin

Organizers

Friedrich-Ebert-Stiftung
info@fes.de
Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine politische Bildungs- und Forschungseinrichtung, die sich für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und internationale Zusammenarbeit einsetzt.