Lesung und Gespräch zur Erik-Neutsch-Biografie.
Die Werke „Spur der Steine“ und „Auf der Suche nach Gatt“ machten Erik Neutsch berühmt. Gleichzeitig stieß er bei maßgeblichen Funktionären auf Ablehnung: Sein Blick auf Alltag und Widersprüche des Sozialismus war ihnen zu ungestüm, zu frei, zu anarchistisch. Der Autor, Gunnar Decker, wird die Erik-Neutsch-Biografie vorstellen.
Zum Buch: https://www.eulenspiegel.com/buecher/neues-leben/titel/erik-neutsch—der-letzte-jakobiner.html
Gunnar Decker, geboren 1965, lebt als Autor und Publizist in Berlin. Der promovierte Philosoph veröffentlichte zahlreiche Biografien, so über Franz Fühmann, Gottfried Benn, Ernst Barlach, Hermann Hesse, zuletzt »Rilke. Der ferne Magier«. Zur DDR-Geschichte legte er die Bände »1965. Der kurze Sommer der DDR« und »Zwischen den Zeiten. Die späten Jahre der DDR« vor. 2016 erhielt er den von Akademie der Künste vergebenen Heinrich-Mann-Preis.
Moderation: Jannine Hamilton (Rosa-Luxemburg-Stiftung)
Kooperation mit der Erik-Neutsch-Stiftung.