Ernst Busch in Filmen der Weimarer Republik: „Strafsache van Geldern“ (1932)

Paulus van Geldern ist Rechtsanwalt und erfolgreicher Strafverteidiger. Er lebt getrennt von seiner Frau Martha, ehemals Revuestar, jetzt Inhaberin eines mondänen Modesalons. Paulus aber frönt der Spielleidenschaft und verliert eines Abends ein hohe Summe, die er innerhalb weniger Tage zurückzahlen muss. Er besucht daher am nächsten Abend seine Frau und bittet um deren Hilfe. Nachdem sie einen Schrei gehört hat, betritt unvermittelt die Haushälterin den Raum und erblickt Paulus, über seine ermordete Gattin gebeugt. Die Polizei nimmt ihn als zentralen Tatverdächtigen fest, alsbald steht er vor dem Richter. Nun aber betritt Gerichtsberichterstatter Hans Lerse (Ernst Busch, die Rolle ungewohnt durchgehend mit Brille spielend) die Szene und sorgt mit seinen Recherchen für eine sensationelle Wendung in der Strafsache van Geldern.

Das Filmportal „arsenal“ urteilt: „Der Film ist mehreres zugleich: ein Krimi, ein Gerichtsfilm, vor allem aber Porträt eines Kriminellen mit dem Herz am rechten Fleck.“

Einführung und Kommentierung: Dr. Jürgen Schebera

Moderation: Dr. Carola Schramm

Strafsache van Geldern, Deutschland 1932

  • Regie: Willi Wolff
  • Drehbuch nach dem Illustrierten-Roman „Willi Vogel, der Ausbrecherkönig“ von Hans Hyan
  • Filmschlager von Willi Wolff (Texte) und Joe Hajos (Musik)

Eine gemeinsame Kooperationsveranstaltung von Helle Panke und Ernst Busch Gesellschaft.

Helle Panke e.V. Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

Kosten: 3 €

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Event Detail

15. April 2026 18:00
15. April 2026 21:00
Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.