„European Independence”? Europe’s Role between the United States and China

Am 20. Januar 2026 forderte Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos „eine neue Form des europäischen Bewusstseins“ und hob dabei die Bereiche Energie, Verteidigung und Zugang zu Rohstoffen als besonders relevante Bereiche hervor.

Während das Ziel einer stärkeren europäischen Souveränität und Autonomie erstrebenswert klingt, wirft die praktische Umsetzung eine Reihe von Fragen auf. Unter anderem, wie unabhängig Europa in einer Ära beispielloser globaler Verflechtung wirklich sein kann, was „europäische Unabhängigkeit“ im Kontext einer sich verschärfenden Rivalität zwischen den USA und China bedeutet, die die Weltpolitik des 21. Jahrhunderts (neu) prägt und welche politischen, wirtschaftlichen, finanziellen und sozialen Kosten ein unabhängigeres Europa mit sich bringen würde.

Über die Frage, welche Rolle Europa in der entstehenden neuen Weltordnung spielen sollte, diskutieren wir mit Dr. Mikko Huotari (Direktor des Mercator Institute for China Studies), Prof. Dr. Klaus W. Larres (Professor an der UNC-Chapel Hill) sowie PD Dr. Julia Leininger (Abteilungsleitung beim German Institute of Development and Sustainability). Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Jasper Trautsch des North American Studies Program der Universität Bonn.

Die Diskussion findet auf Englisch statt.

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5. Mai 2026 18:15
5. Mai 2026 19:45
Bundeskanzlerplatz 2E, 53113 Bonn

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Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) unterstützt Bürgerinnen und Bürger dabei, sich aktiv mit Politik auseinanderzusetzen, fördert politische Bildung und stärkt die Demokratie. Die bpb bietet Veranstaltungen, Publikationen, digitale Angebote und Förderprogramme.