Filmscreening „Rückblickend betrachtet“ von Mila Zhluktenko und Daniel Asadi Faezi OEZ erinnern!

Eine Veranstaltung zum 10. Jahrestag des rechtsterroristischen Attentats am Olympia-Einkaufszentrum München.

Wir erinnern an: Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selçuk und Sevda

10 Jahre nach dem rechtsterroristichen und rassistischen Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum München bleiben weiterhin viele offene Fragen. Diesen wollen wir uns an diesem Tag auf verschiedene Weisen nähern und uns im Erinnern verbünden.

Wir sehen den Film „Rückblickend betrachtet“ von Mila Zhluktenko und Daniel Asadi Faezi. Die Filmschaffenden werden anwesend sein und im Anschluss gemeinsam mit Angehörigen und dem Publikum ins Gespräch kommen. Die Moderation übernimmt die Kuratorin für Bildung und Vermittlung und Teil des Kurator*innenteams des Münchner Kunst- und Kulturfestivals „ausARTen- Perspektivwechsel durch Kunst“ Sapir von Abel.

„Rückblickend betrachtet“

Arbeitsmigrant*innen bauen ein Einkaufszentrum für die Olympischen Spiele 1972 in München. Im Jahr 2016 wird derselbe Ort zum Schauplatz eines rassistischen, rechtsextremen Attentats. „Und jetzt dieser Hass“, stellt eine Frau in Sohrab Shahid Saless’ Film „Empfänger Unbekannt“ (1983) fest. „Rückblickend betrachtet“ ist der Versuch, historische Kontinuitäten von Rassismus in Deutschland aus einer filmischen Perspektive zu betrachten.

Zum Event

Event Detail

3. Juli 2026 20:00
3. Juli 2026 22:00
Maximilianstraße 26, 80539 München

Organizers

Petra-Kelly-Stiftung
info@boell.de
Die Heinrich-Böll-Stiftung organisiert Veranstaltungen zu Politik, Demokratie, Umwelt, Europa und internationaler Zusammenarbeit.