Dieser praxisnahe Online-Kurs vermittelt, wie das Instrument Gender Mainstreaming dazu beitragen kann, strukturelle Ungleichheiten – insbesondere für Frauen mit Migrationsgeschichte – zu erkennen und Chancengleichheit systematisch in den Arbeitsalltag zu integrieren.
Frauen mit Migrationsgeschichte sind in vielen Bereichen unterrepräsentiert. Obwohl sie einen wachsenden Anteil der Gesellschaft ausmachen, spiegeln sich ihre Perspektiven in Strukturen und Entscheidungsprozessen bislang nur unzureichend wider. Ursachen hierfür sind vielfältig: strukturelle Zugangshürden, fehlende Netzwerke, unbewusste Vorannahmen. Hier kann das Konzept „Gender Mainstreaming“ helfen: Ziel ist es, Chancengleichheit als Leitprinzip in die tägliche Arbeit sowie in alle Routinen und Verfahren in Organisationen zu integrieren.Geschlecht ist nur eine Kategorie von vielen: auch Herkunft, soziale Lage, Alter oder Behinderung spielen eine Rolle. Genau hier setzt Intersektionalität an: Es nimmt in den Blick, wie verschiedene Ungleichheitsdimensionen zusammenwirken, und zielt darauf ab, diese systematisch in allen Planungs- und Entscheidungsprozessen mitzudenken. Was bedeutet intersektionales Gender Mainstreaming konkret für die eigene Praxis? Und wie lässt es sich im Arbeitsalltag umsetzen?
In diesem Kurs erarbeiten Sie wöchentlich ein Modul und werden dabei online von einer Tutorin begleitet. Der Kurs ist praxisnah konzipiert, sodass Sie die erlernten Inhalte direkt in Ihrem eigenen Arbeitsumfeld anwenden können.