Renommierte Gäste aus Literatur, Soziologie und Philosophie diskutieren in diesem Sommersemester an der Freien Universität Berlin zentrale Fragen demokratischer Gesellschaften. Die praktisch-philosophische Gesprächsreihe findet unter dem Namen „Die Entdeckung des Republikanismus – Zur Beziehung von Bürgerschaft und Demokratie“ statt. Am 13. Juli wird Hartmut Rosa, einer der international bekanntesten Sozialtheoretiker der Gegenwart, erwartet.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich demokratische Bürgerschaft angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen verstehen und gestalten lässt. Der „bürgergesellschaftliche Republikanismus“ wird dabei als Denktradition neu beleuchtet.
Das Gespräch wird am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin geführt von Prof. Stefan Gosepath und Peter Siller. Sie wollen einen offenen Austausch über die normativen Grundlagen und die neuen Gefährdungen von Demokratie bieten.
Hartmut Rosa ist Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Direktor des Max-Weber-Kollegs in Erfurt. Internationale Bekanntheit erlangte er durch seine Arbeiten zur „Beschleunigung“ und „Resonanz“, in denen er grundlegende Diagnosen der Moderne entwickelt.
Weitere Informationen
- Ort: Die Veranstaltung findet in der Alten Bibliothek (UG) des Instituts für Philosophie, Habelschwerdter Allee 30, 14195 Berlin-Dahlem (U-Bahnhof: Freie Universität), statt.
Kontakt
- Prof. Dr. Stefan Gosepath, Freie Universität Berlin, Institut für Philosophie, E-Mail: Stefan.Gosepath@fu-berlin.de