„Hell no, we won’t go!“

Am 30. April 1975, vor etwas mehr als 50 Jahren, endete der Vietnamkrieg. Die These des Buches von Lou Marin ist, dass der US-Krieg in Vietnam zu einem Großteil durch massenhaften antimilitaristischen Widerstand im Innern der USA sowie im Innern der US-Armee beendet worden ist. Berichtet wird über das Ausmaß von Desertion, Kriegsdienstverweigerung, Sabotage- und direkte Aktionen. Der lang andauernde Widerstand der US-Armee in Vietnam und die zivilgesellschaftliche Massenbewegung gegen die Rekrutierung neuer Soldaten, zwangen Präsident Nixon zu einer Reduzierung der US-amerikanischen Truppen in Vietnam und schließlich zur Aufgabe der finanziellen und materiellen Unterstützung des südvietnamesischen Marionettenregimes.

Die Lesung bietet einen historischen Einblick in die Rolle gesellschaftlicher Protestbewegungen bei der Begrenzung oder Beendigung von Kriegen. Nach der Lesung gibt es Raum für Diskussion. Es sind keine Vorkenntnisse nötig.

Lou Marin ist Publizist, Übersetzer und Herausgeber des Buches „‚Hell no, we won’t go!‘ – 50 Jahre nach dem Ende des Vietnamkriegs: Der antimilitaristische Widerstand in der US-Armee und der US-Zivilgesellschaft“ (Graswurzelrevolution).

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4. November 2026 18:30
4. November 2026 20:00
Sternstraße 2, 20357 Hamburg

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Rosa-Luxemburg-Stiftung
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Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.